Das Conversationslexikon is back!

Adem 14. August wieder sonntäglich: Dr. C.’s Conversationslexikon: G wie Geld, S wie Wchulden, W wie Wachstum.

Aus der Ankündigung auf SWR 2

Wie lassen sich die gegenwärtigen Wirtschaftskrisen verstehen
Eine der schmerzlichsten Erfahrungen verschaffen uns die gegenwärtigen Wirtschafts- und Währungskrisen, Pleiten und Zusammenbrüche. Wir kapieren auch bei größter Anstrengung nicht mehr, was da wie passiert. Das tut weh. Wer nichts versteht, weiß nicht nur nicht Bescheid. Wer nichts versteht, kann auch nicht mitreden. Mitreden bedeutet Konversation. Dafür gab es früher Konversationslexika.

Findet man Erklärungen im Internet?
Denn das war der Sinn von Nachschlagewerken: profundes Wissen liefern, damit man sich die Welt nicht durch ahnungsloses Brabbeln erklären muss. Doch woher bezieht man heute dieses Wissen? Steht doch alles im Internet, behauptet eine weit verbreitete Legende. Ja schon, da steht etwas. Da steht sogar sehr viel. Und vieles bewegt sich auch. Aber wird man dadurch klüger? Erkennt man Zusammenhänge, Ursachen, Wirkungen, historische Bezüge und künftige Konsequenzen? Lässt sich Meinung und Information und Verschwörungstheorie unterscheiden? Oder ist das alles nur ein großes Brabbeln?

Erklärungen aus dem Conversationslexikon
Wer versucht, sich online über ökonomische Begriffe wie Geld und Wachstum, Schulden und Effizienz schlau zu machen, merkt schnell, wie schwierig das sein kann. Genau da hilft Dr.C. – mit seinem Radio-Konversationslexikon bzw. Conversationslexikon. Das „C“ sieht etwas antiquiert aus, aber die Methoden des Dr. C. sind alles andere als das.

Dr. C. ist Armin Chodzisnki, geboren 1970 in Hamburg. Er studierte bildende Kunst und promovierte in Anthropogeographie (die Wissenschaft gibt es tatsächlich, von keinem geringeren gegründet als Alexander von Humboldt – näheres steht in jedem Lexikon …). Armin Chodzisnki arbeitete im Management eines Handelskonzerns und in der Unternehmensberatung, dozierte an Kunsthochschulen und Wirtschaftsfakultäten und ist Künstler, Autor und Performer.

Die Methoden des Dr. C.
Er referiert, theoretisiert, exemplifiziert: Zitate, Thesen, Verweise, Quellen und Dokumente. Armin Chodzinski denkt laut und live – und manchmal tanzt er auch dazu, sogar im Radio. Manchmal mag er dabei etwas verkrampft wirken, aber das ist nur dem Umstand geschuldet, dass er auch die komplexesten Zusammenhänge auseinanderdröseln will. Zugegeben: was er als Wissen vermittelt, ist ordentlich mit Meinung untermischt. Aber das wird einem sofort klar, wenn man ihn sieht: der Mann mit der markanten Brille und dem lachsfarbenen Anzug ist eindeutig kein Hochschuldozent. (Und tatsächlich: man „sieht“ seinen Auf- und Anzug sogar im Radio …)

Unterstützt wird Chodzinski bei seinen therapeutischen Bemühungen vom Musiker Nis Kötting und den Schauspielern Iris Minich, Ruth Marie Kröger und Andreas Grötzinger. In einer vierteiligen Kunst-Musik-Bildungs-Revue-Feature-Reihe nimmt sich das Quintett Begriffe vor, die hochabstrakt scheinen, in ihrer Wirkung aber sehr konkret sind.

So lässt Dr. C. fast keine ökonomische Frage offen. Und er deutet sogar an, wie man aus den Teufelskreisen wirtschaftlicher Miserendynamik herauskommt: einfach mal hinsetzen und gar nichts tun – außer SWR2 hören.

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