begleitetes flanieren in hamburg

Der Frühling breitet sich aus und die Spaziergänge werden – hoffentlich – zum täglichen Ritual. In Hamburg gibt es für alle die sich beim Gehen langweilen seit langem Audioguides. 87 Stationen um, neben, über und hinter Kunst werden jetzt mehr oder weniger täglich auf Soundcloud bereitgestellt. Die Touren sind aus dem Jahr 2011, teilweise noch nie veröffentlicht und sowohl auf deutsch als auch auf englisch verfügbar. Viel Spass!

leporello

Im Rahmen des Hamburger Arbeitsstipendiums 2015 entstand ein Sammelsurium von Katalogheften der einzelnen KünstlerInnen. Der Beitrag von Armin Chodzinski besteht aus einem Leporello! Hintergrund für ein Puppentheater, das in den nächsten Monaten entstehen soll, aber auch einfach Erinnerung an das was ist und sein könnte: „In einem Atelier. In einem Atelier sitzend. In einem Atelier sitzen und sich fragen, was das zu bedeuten hat.“ so der Texte auf un indem Leporello. Die Veröffentlichung ist bei Bedarf für einen überschaubaren Betrag hier zu bestellen / 

lecture – 30. März 2016 – KvHBf

Im Rahmen der Ausstellungsfolge SEQUENZEN AUS 50 MILLIONEN KONSTELLATIONEN im Rahmen des 35. Hamburger Arbeitsstipendien für bildende Kunst 2015 findet am 30. März nicht nur die Eröffnung von Helena Wittmann und mir statt, sondern es wird um 20.30 Uhr auch eine der sehr, sehr selten gewordenen Lecture Performances gemeinsam mit dem großartigen Gerd Bauder stattfinden! Also: Kunstverein im Harburger Bahnhof  30. März 2016 ab 19.00 Uhr mit ein paar Worten von Barbara Kisseler. und 20.30 Uhr eine Lecture der Max Clement Experience mit Gerd Bauder und Armin Chodzinski

G wie Geld bei Bayern2

Nachdem Dr.C.’s Converstaionslexikon: G wie Geld im Bayrischen Rundfunk gesendet wurde, stellt der BR die Sendung als Download in unterschiedlichen Qualitäten zur Verfügung! Einfach hier Klicken, Positiv bewerten und herunterladen: bayen 2 Es gibt auch eine sehr schönen Text, den der Bayrische Rundfunk zur Ankündigung geschrieben hat: Geld, eingeführte Zahlungsmittel“, so lautet eine lexikalische Erläuterung jenes seltsamen Etwas, das unser aller Leben bestimmt. Aber erklärt diese Begriffsbestimmung etwas? Fängt hier nicht das Fragen überhaupt erst an? Armin Chodzinski ist Dr. C., der nicht aufgibt zu bestimmen, was denn dieses ominöse Objekt der Begierde ist. Der Künstler und promovierte Anthropogeograph (gibt es das wirklich?) referiert immer wieder vor Publikum, scheinbar sicher, wenn auch manchmal mühsam lächelnd: „Geld ist ein Versprechen, dass wir nicht allein sind“. Und als Beweis singt er ein Lied von Heintje. Die Bühne (und ja, auch die Sendung) ist die Versuchsanordnung, auf der mit dem Denken begonnen wird. Das ist nicht immer elegant oder amüsant, nein, eher verkrampft und ein wenig unbeholfen. Denn es geht um alles: um Liebe, um Verstanden-Werden-Wollen, um Hoffnung, um das Unwohlsein mit dem Herrschenden, um Adressaten, um das Tänzeln zwischen Misanthropie und Philanthropie! Zitate, These, Verweise, Fundstücke aus unterschiedlichsten Zeiten und Quellen, machen […]

tanzalphabet (2009-2013)

Nach dem die Frage danach häufig gestellt wurde und es sich kein 24/7 Kino findet in dem das Tanzalphabet Nonstop läuft – nebenbei wirklich die beste Präsentationsform – ist es nun weitgehend öffentlich. Nicht auf Vimeo mit kulturbourgeosien Snobismus, sondern auf YouTube mit der Chance der Zufälligkeit ist das vollständige Tanzalphabet (2009-2013) hochgeladen. Einige Titel sind aufgrund urheberrechtlicher Schutzfunktionen gesperrt. Da sich dies aber von Land zu Land anders verhält habe ich dennoch als bereitgestellt und in einer Playlist zugänglich gemacht: Die Buchstaben: A wie Arbeit / B wie Befriedigung / C wie City / D wie Deutschland / E wie Ekstase / F wie Freiheit / G wie Generationskonflikt / H wie Haus / I wie Identität / J wie Jugend / K wie Kontrolle / L wie Larmoyanz / M wie Macht / N wie Neid / O wie Organisation / P wie Punk / Q wie Quodlibet / R wie Revolution / S wie Stadtentwicklung / T wie Tod / U wie Unternehmen / V wie Volkswirtschaft / W wie Wehmut / X wie X-Effizienz / Y wie Youtube / Z wie Zweifel.  

philosophie des laufens

Im Oktober erscheint im mairisch verlag das schöne Sachbuch Die Philosophie des Laufens. Darin enthalten ist der aufrüttelnde Text: Runners Delight. Eine Predigt in vier Phasen! von mir und Beiträge von Jan Drees (Schriftsteller, Journalist und Junioren Europacupsieger über 800 Meter), Isabel Bogdan (Autorin, Übersetzerin und Bloggerin), Robert Semmler (dpa-Journalist), Maximilian Probst (Clemens-Brentano-Preisträger, Autor für ZEIT und taz), Florian Blaschke (Blogger, Redaktionsleiter t3n Magazin), Armin Chodzinski (Künstler, Autor und Performer), Michael W. Austin (Eastern Kentucky University), Gregory Bassham (King’s College, Pennsylvania), J. Jeremy Wisnewski (Hartwick College), Raymond J. VanArragon (Bethel University, Minnesota), Chris Kelly (University of Maryland), u.a. CHOR: Oh man, that sounds … marvelous! (Laut lesen) Während das Tanzen den Rhythmus von außen braucht, bereitet das Laufen den Boden für den eigenen Rhythmus, für den Rhythmus tief aus dem Inneren Deiner Seele, um den Geist zu befreien! CHOR: Tell us more! (Laut lesen) Du lieferst Dich Dir selbst aus! Dein Leib! Deine gefühlt pomadige Dickheit! Die Tage, an denen ein teigiger Körper bleischwer an Deinen schmerzenden Knochen hängt … Im Laufen lässt Du all das Funktion werden und sein und befreiest Deinen Geist … CHOR: Oh, yeah man! (Laut lesen) Laufe niemals in Gemeinschaft und sprich nur mit Dir […]

raubkopie 4

Nach und nach werden hier die raubkopien wieder zugänglich gemacht, die in der Zeit von 1998 – 2004 als Mailing-Publikation des revisionsverlag erschienen sind. Den Anfang macht ein Fundstück aus dem Jahr 2000 – Die erste Online Pressekonferenz von BP!!!! Lesen lohnt! „Herzlich Willkommen zur Pressekonferenz! Guten Tag, Grüß Gott, Buon Giorno, Bonjour, Grüezi miteinand! Herzlich willkommen bei der Dreiländer – Online – Pressekonferenz! Sie erleben heute eine Weltpremiere mit, denn Sie chatten mit BP Vorständen und Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz! Ein Übersetzer wird online ins Französische übersetzen – auch das dürfte es bisher bei einer online-Pressekonferenz noch nicht gegeben haben.“ raubkopie_04