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Hans Castorp. (Rosenquist, Horizon Home Sweet Home, 1970 Revisited)

Dorothea Schlüter, Große Bäckerstrasse 4, 20095 Hamburg Eröffnung: Freitag, 29. Mai, 19 Uhr. Laufzeit 30. Mai bis 4. Juli, 2015 Armin Chodzinski: Hans Castorp. (Rosenquist, Horizon Home Sweet Home, 1970, revisited.) Der eurozentrische Blick auf das Individuum ist von der Ökonomie geprägt, in der die Gemeinschaft nicht viel mehr als eine zu differenzierende Kundengruppe ist. Die künstlerischen Arbeiten von Armin Chodzinski sind gesellschaftlichen Prozessen am Ende der Industriegesellschaft gewidmet. Er vermengt formal und inhaltlich Fragen der Kollektivität, der Romantik und einer gesellschaftlichen Struktur, die sich von hierarchischen Prinzipien zum Netzwerk und zum Schwarm entwickelt. Elemente der Organisationsforschung, der Netzwerkanalyse oder individuelle Begegnungs- und Bewegungsraster zeichnet er mittels Bleistift auf raumhohe Pappelsperrholzpaneele. Armin Chodzinski ist Zeitdiagnostiker, Performer, Künstler sowie Vortragskünstler, Ex-Manager und Autor. Die Bandbreite der Beschäftigungsfelder mag verunklaren, dass sich sein Zugang zu den Dingen vornehmlich aus der bildenden Kunst speist. Bei aller Diskursivität und Lautstärke steht das Material, die Form, die Klugheit des künstlerischen Tätigseins und das Dummwerden vor der ästhetischen Erscheinung im Mittelpunkt seiner Arbeit.

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So langsam füllen sich die Seiten und trotz aller Vorläufigkeit scheint ein Hinweis angebracht: Vom 16. April bis zum 24. Mai 2015 zeigt das Goethe-Institut in Paris die Ausstellung: Ungewissheiten, die Hamburg-Stipendiaten des laufenden Jahres versammelt. Im Rahmen dieser Ausstellung, die in der Folge durch Frankreich reisen wird, wird die Arbeit Blue Collar I (2015) zu sehen sein, die durch die Buchstaben: A, K, O, U, W und Z des Tanzalphabet ergänzt wird.