quickborner dialoge

Jenseits des Planbaren „Organigramme, Charts, Diagramme: Das sind Versuche, einen Plan zu zeichnen. Verbindungen, Abhängigkeiten, Verläufe, Bedingungen. Zwei Punkte. Eine Linie. Durchgezogene Linie. Gestrichelte Linie. Viereck. Kreis. Pfeil. Abbilder von Strukturen, Abläufen, Plänen und Wunschvorstellungen. Einmal soll alles so sein wie früher: Einfach, übersichtlich und gut zu steuern. Auf einem weissen Blatt malt man sich seine Vorstellungen und hofft, alles werde gut. Aber so ist es leider nicht. Ein Plan ist lediglich eine temporäre Vereinbarung zwischen Menschen. Das weisse Blatt gibt es nicht mehr. Auch wenn es leer zu sein scheint, ist da schon immer etwas drauf. Die Zeichnungen in dieser Versus-Ausgabe sind Forschungen. Forschungen am, im und um Kontext. Dabei geht es um Organisation und Führung. Um das Ringen mit dem, was ist und dem, was sein sollte. Immer bildet willkürlich verschüttete Farbe den Anfang. Und dann geht es weiter: Auf der Grundlage eines Fleckes eine Organisation denken und diskutieren und dabei immer auf das Chaotische schauen, obwohl man doch viel lieber ein weisses Blatt Papier gehabt hätte. Zu sehen sind also kleine thematische Case-Studies, die selber einem definiertem Kontext entspringen. Das Foto nebenan beispielsweise zeigt einen Ausschnitt aus der „Kontextkarte“ mit Zeitungen und Zeitschriften, Theorie und Praxis, Teller aus der Werkskantine der […]