expedition in v(oy)age vorstellungen!

Illustre Gäste auf dem Weg in die Auseinandersetzung! 5 Nächte – 30 Gäste! 19.30 Uhr bis 6.00 Uhr. Eine Expedition in v(oy)age Vorstellungen zwischen Utopie, Dystopie, Vision, Rationalität, Maßnahmenplänen, Fatalismus und vielem mehr! Das Gepäck ist definiert und versprochen wird nichts, denn auf dem Weg durch die Nacht, durch den Zwischenraum ist und bleibt alles unberechenbar! „Begriffen kann man sich über deren Definitionen nähern, die vielleicht nicht sonderlich modisch sind, aber zumindest für eine Zeit lang Gültigkeit behaupteten. So speist sich eine Vorstellung von Utopie zum Beispiel aus einem Eintrag des Brockhaus‘ von 1974, in dem als Eckpunkte der Utopie dessen Realisierbarkeit und Umsetzungsmöglichkeit genannt werden. Im selben Eintrag wird die Religion explizit ausgenommen, da sich in der Religion immer auch der Verweis auf das DAVOR und das DANACH findet, das im Sinne des Brockhauses eben gerade kein Möglichkeitsraum, sondern ein Glaubensraum sei. Die Utopie als literarische Form, als Erzählung, ist immer auch eine Schöpfung, der Entwurf einer Möglichkeit, die – soweit zu überblicken  – frei von jedweden Wundern ist. Die Utopie folgt der Naturwissenschaft, entwickelt sich damit und darin und kommt zu allerlei Mutmaßungen was der Mensch sein könnte, wenn er nur wollte. Diese bewusste Entfernung von den Bedingungen der Existenz, die das menschliche Geheimnis […]

noroomgallery bei planet b: CHECK IN

Die noroomgallery ist eingeladen zum Planet B (NRW-Forum) und nimmt auf fünf nächtlichen Reisen unterschiedlichste Experten und Gäste mit! Eine Expedition in v(oy)age Vorstellungen!  25. – 30 juil 2016 Selten schien es gleichzeitig so zwecklos, wie notwendig Gesellschaftsformen, Gesellschaftsnormen, das Gemeinsame neu auszuhandeln und zu denken. Wohl dem der an ein Morgen denken kann ohne zu kollabieren und wehe dem der den Blick nur zurück richtet. Es gibt keine andere Möglichkeit:  Die vage Vorstellung einer Voyage / eine Konkrete Expedition in die Utopien ist leider nicht zu vermeiden!  Checken Sie ein!  Die noroomgallery als anerkannte Expertin für Diskurse, Pattformen, Handlungsrahmen und Präsenationsformate, stellt sich diesen Fragen und lädt zum Aushandeln ein. Für Planet B wird die noroomgallery zu Ihrer Gastgeberin: Der Intendant unterschiedlicher Praxisformen des Handelns Jan Holtmann und der verkrampfte Künstler und Humangeograph Armin Chodzinski begrüßen Sie und stellen die Teams zusammen: Zu jeder Expedition bildet sich ein Expertenteam aus ganz unterschiedlichen Bereichen, Kompetenzen, …  Für jede Einladung gibt es einen guten Grund! Sie können auch Mitreisen! Sagen Sie uns warum! Sprechen Sie uns auf die Mailbox und treten Sie in Kontakt: +49 (0)176 83 99 73 50        

lecture – 30. März 2016 – KvHBf

Im Rahmen der Ausstellungsfolge SEQUENZEN AUS 50 MILLIONEN KONSTELLATIONEN im Rahmen des 35. Hamburger Arbeitsstipendien für bildende Kunst 2015 findet am 30. März nicht nur die Eröffnung von Helena Wittmann und mir statt, sondern es wird um 20.30 Uhr auch eine der sehr, sehr selten gewordenen Lecture Performances gemeinsam mit dem großartigen Gerd Bauder stattfinden! Also: Kunstverein im Harburger Bahnhof  30. März 2016 ab 19.00 Uhr mit ein paar Worten von Barbara Kisseler. und 20.30 Uhr eine Lecture der Max Clement Experience mit Gerd Bauder und Armin Chodzinski

SEQUENZEN AUS 50 MILLIONEN KONSTELLATIONEN.

SEQUENZEN AUS 50 MILLIONEN KONSTELLATIONEN Ausstellungsfolge der 35. Hamburger Arbeitsstipendien für bildende Kunst 2015 Mit Babak Behrouz, Carsten Benger, Christiane Blattmann, Armin Chodzinski, Marlene Denningmann, Anja Dietmann, Jens Franke, Verena Issel, Anna Steinert und Helena Wittmann. Eröffnung: 30. März / Kunstverein im Harburger Bahnhof  / 19 Uhr Seit 1981 ermöglicht die Kulturbehörde Hamburg mit dem Arbeitsstipendium für bildende Kunst herausragenden Hamburger Künstlerinnen und Künstlern für ein Jahr jenseits ökonomischer Zwänge ihrem Schaffen nachzugehen. Beendet wird dies traditionell mit einer gemeinsamen Ausstellung. Anschließend an die Neuerungen im Hamburger Kunstverein 2015 wird dieses Jahr auf eine gemeinsame Gruppenausstellung aller zehn Positionen zugunsten einer Ausstellungsfolge verzichtet, in der Präsentationen nacheinander, parallel und begleitend die Laufzeit der Ausstellung strukturieren. Die diesjährige Ausstellungsfolge, als ein gemeinsamer Nenner aus 50 Millionen mathematisch denkbaren Möglichkeiten, ist Ergebnis von Aushandlungsprozessen und Positionierungen. Wiederkehrende Motive sind Produktionsprozesse und ihre Bedingungen, ihre Materialität, ihre Mythologien und ihre Inszenierung sowie Ökonomien des Begehrens. Damit einher geht konsequent ein Fokus auf die Inszenierung, auf den Raum als Aufführungsort und Kontext, auf ein Agieren mit den Möglichkeiten der (Be-)Setzung. In den Arbeiten der diesjährigen StipendiatenInnen wird der Ausstellungsraum herausgefordert auf seine Potenziale und auf die ihm impliziten Verwandtschaften zum Bühnen- und Zuschauerraum, zum Verkaufsdisplay […]

…und eine Welt noch! – 26. April bis 26. Juni 2016

Die Begegnung mit Arbeiten von Hanne Darboven gehörte für mich zu den Initiationserlebnissen, die mich Künstler werden ließen. In Darboven fand ich eine Entsprechung meiner Analysen, die das Tätigsein mit einer Entfremdung, der Industriegesellschaft als solches, den Mensch-Maschinen-Aspekte, dem Protestantismus, Erfahrungswissen, komtemplativen Praxisformen, Mediumsforschung, Auftrag und Handlung, Verweigerung des Genialischen, etc… verbanden. Neben oder besser ohne jede wissenschaftliche Rezeption wurde Darboven zu einer Art Blaupause, die mich ermutigte das Vorhandene weit ernster zu nehmen als es mir in Opposition zu allem anderen überhaupt möglich gewesen wäre…. dies also ganz formal – eine Rezeption aus der Bildungsferne und der Verweigerung jedweder Erklärung. Und deshalb freue ich mir sehr bei folgender Ausstellung dabei zu sein:   „…und eine welt noch“ im Kunsthaus Hamburg vom 26. April bis 26. Juni 2016 Eröffnung: Montag, 25. April, 19 Uhr Die Ausstellung „…und eine welt noch“ im Kunsthaus Hamburg nimmt das Werk der herausragenden Künstlerin Hanne Darboven (1941 – 2009) als Ausgangspunkt, um aus der Perspektive einer jüngeren internationalen KünstlerInnengeneration die Aktualität und Relevanz ihres Schaffens zu untersuchen. Abgesehen von einigen exemplarischen Arbeiten von Darbovens Weggefährten (u. a. Almir Mavignier, Sol LeWitt und Lawrence Weiner) liegt der Fokus auf der Auswahl aktueller Positionen der zeitgenössischen Kunst, welche sich mit ähnlichen […]

milky

Ein Fundstück. Es war ein Zufall auf dieses Foto einer alten Installation zu stossen, die – wenn ich mich recht erinnere – nie öffentlich war. Ein Aufbau, der erst nach Ende einer Ausstellung entstand. Das gefühlte Scheitern im Ausstellungsaufbau liess mich beim Abbau nochmal intensiv arbeiten, um vor dem zusammenpacken doch noch zu einem guten Ende zu kommen – ca. 1999/2000. Milky – Modest Informal Luxury Keepers. Gut. Ich habe es wenigstens fotografiert!  

Malkontentista – Hans Castorp II

Eröffnung Freitag, 9. Oktober 2015, 19 h Laufzeit  10. Oktober – 15. November 2015   Hamburg based artist Armin Chodzinski virtuously combines formats, contents and contexts in his multi-faceted work. He condenses fragments of pop culture, advertising and entertainment television, corporate anthems, class struggle, organization theory, art and business into large-scale installations, videos, radio broadcasts or lecture performances that also can be described as „art-music-education-revues.“ His exhibition at uqbar, titled Malkontentista oder Hans Castorp II, combines drawings of graphs and charts, a fog machine, a self-made flag and The Magic Mountain by Thomas Mann. The drawings appear manic and lack any reference to reality. Their origin in quarterly financial statements, business models, management reports and organizational research is still vaguely perceptible, yet the structures no longer explain any relationships, are no longer operationally effective, but only refer to themselves. Next to them, in the corner the artist placed a flag showing an embroidery that reads „Malkontentista“. It is a flag of discontent, a militant gesture without imperative, an angry inventory, which at once collapses like a house of cards. Along with the recurring fog it forms the stage for the imaginary Hans Castorp, the protagonist of Thomas Mann’s The Magic Mountain. […]

Incertitudes / Ungewissheiten II

Incertitudes/Ungewissheiten / Lu, 14.09.2015 –Ven, 23.10.2015 / Goethe_Loft, 18 rue François Dauphin / 69002 Lyon / Avec des œuvres de Babak Behrouz, Carsten Benger, Christiane Blattmann, Armin Chodzinski, Marlene Denningmann, Anja Dietmann, Jens Franke, Verena Issel, Anna Steinert et Helena Wittmann. Sieht irgendwie gar nicht uninteressant aus: Horaires d’ouverture : De lundi à vendredi : 14h – 18h30 / Exceptionnellement, l’exposition fermera à 17h les 24.09 et 02.10. Merci de votre compréhension !