#drcc I wie Innovation

Die Arbeiten gehen voran. Das Conversationslexikon wird in unserem Studio produziert, das Eingeweihte – also eigentlich nur ich – aus unterschiedlichen Gründen CANFACTORY nennen und dabei süffisant lächeln. Es gibt Momente bei so einer Produktion da arbeitet eigentlich nur einer und der andere… der trinkt Wasser – und das ist noch das Sinnvollste was er tun kann:

#drcc – season II

Das Konversationslexikon startet in die 2. Saison: 3 Folgen werden sonntäglich von SWR2 ausgestrahlt. Alles wie es immer war und alles anders: I wie Innovation – A wie Aktien – M wie Management. Das Lexikon gewinnt an Breite und in großer Vorfreude auf den den November, nochmal ein verklärter Blick zurück: Ein eigener Youtube-Kanal DRCC Broadcast ergänzt und erweitert alles…und alles wird gut…oder zumindest besser.

arbeitsjournal Interaktion, 2017

Legende. 01. 7 Bücher. (Von unten nach oben) EHMER (Hrsg. (1970)): Visuelle Kommunikation – Beiträge zur Kritik der Bewußtseinsindustrie. SCHWENDTER (1980): Ich bin noch immer unbefriedigt. KÜMMEL (1969): Struktur und Funktion sichtbarer Zeichen. HELMAR (1968): Informationsästhetik. HOLSCHNEIDER (1969): Schlüsselbegriffe der Architektur und Stadtbaukunst. KIEMLE (1967). Ästhetische Probleme der Architektur unter dem Aspekt der Informationsästhetik. GUNZENHÄUSER (1962): Ästhetisches Mass und ästhetische Information. 02. Schellenkranz. 03. Moderationskarten, -streifen, -kreise, -ovale, die von Metaplan genutzt werden. 04. Fotografien (Metaplan, Goethestrasse/Quickborn) 05. Versandkarton Metaplan 06. Bürotischlampe 07. Wolkenhimmel (Norddeutschland) 08. Studie: Schallwand (Raum West – Souterrain, Goethestrasse/Quickborn) 09. Gehärtete Edestahlnadeln (Eisbär Original) 10. Versus #03 11. Foto: Plakatlager Metaplan 12. Orientalische Vase mit Herzballon 13. Studie: Teppich-Muster I (Erdgeschoss/Souterrain, Goethestrasse/Quickborn) 14. Studie: Wandpaneel (Erdgeschoss, Goethestrasse/Quickborn) 15. Foto: Wandpaneel (Erdgeschoss, Goethestrasse/Quickborn) 16. Hans FENSKE: Verwaltungskunst. In: FAZ, 27.August 2004, Nr. 199. 17. Studie: Telse Schnelle-Cölln I. 18. Studie: Plakatlager (Souterrain, Goethestrasse/Quickborn) 19. Foto: Telse Schnelle.Cölln (Erdgeschoss, Goethestrasse/Quickborn) 20. Foto: Büro (Erdgeschoss, Goethestrasse/Quickborn) 21. Telse SCHNELLE-CÖLLN (1983): Visualisierung – die optische Sprache in der Moderation. 22. Stifte Schwarz/Rot und Dick/Dünn – Metaplan 23. Klebestift (Pritt) 24. Alfred J.BARR (1936): Kubismus und Abstrakte Kunst. Aus: Die Macht der Präsentation. FAZ, 11. Dezember 2002, Nr. 288. 25.  Chartbibliothek […]

quickborner dialoge

Jenseits des Planbaren „Organigramme, Charts, Diagramme: Das sind Versuche, einen Plan zu zeichnen. Verbindungen, Abhängigkeiten, Verläufe, Bedingungen. Zwei Punkte. Eine Linie. Durchgezogene Linie. Gestrichelte Linie. Viereck. Kreis. Pfeil. Abbilder von Strukturen, Abläufen, Plänen und Wunschvorstellungen. Einmal soll alles so sein wie früher: Einfach, übersichtlich und gut zu steuern. Auf einem weissen Blatt malt man sich seine Vorstellungen und hofft, alles werde gut. Aber so ist es leider nicht. Ein Plan ist lediglich eine temporäre Vereinbarung zwischen Menschen. Das weisse Blatt gibt es nicht mehr. Auch wenn es leer zu sein scheint, ist da schon immer etwas drauf. Die Zeichnungen in dieser Versus-Ausgabe sind Forschungen. Forschungen am, im und um Kontext. Dabei geht es um Organisation und Führung. Um das Ringen mit dem, was ist und dem, was sein sollte. Immer bildet willkürlich verschüttete Farbe den Anfang. Und dann geht es weiter: Auf der Grundlage eines Fleckes eine Organisation denken und diskutieren und dabei immer auf das Chaotische schauen, obwohl man doch viel lieber ein weisses Blatt Papier gehabt hätte. Zu sehen sind also kleine thematische Case-Studies, die selber einem definiertem Kontext entspringen. Das Foto nebenan beispielsweise zeigt einen Ausschnitt aus der „Kontextkarte“ mit Zeitungen und Zeitschriften, Theorie und Praxis, Teller aus der Werkskantine der […]

winterthur: Grosse Mythen – Kleine Mythen

In der Gegenwartskunst dominieren heterogene und hybride Formfindungen sowie das Sampeln von divergentem Text-, Sound- und Bildmaterial, welches im besten Fall in neue und werkimmanent plausible Zusammenhänge gebracht wird. Besonders die erzählerische Struktur in Videos ermöglicht mittels Begriffen, Klängen und Bildern eine Kette von Ursachen und Wirkungen sowie Absichten und Motiven herzustellen. Dieses Verfahren korrespondiert mit Techniken der Werbung: Um Produkte mit einer spezifischen Aura aufzuladen, werden sie in schillernde und «neomythische» Erzählungen eingebettet, welche durch eingängige Formulierungen und effektvolle Optiken vermittelt werden. Die Gruppenausstellung #72 (Gastkuratorin Joëlle Menzi) versammelt künstlerische Positionen, welche mit vertrauten Motiven sowie begrifflichen Suggestionen spielen. Als Lesehilfe und theoretischer Fluchtpunkt dienen die Mythen des Alltags von Roland Barthes. In seinem Frühwerk reflektiert Barthes die Wirkungsmacht kollektiver Bilder und Erzählungen in kulturellen Phänomenen der konsumistischen Nachkriegsgegenwart. Kuratiert von Joelle Menzi. Zur Eröffnung Vortrag und Musik: WER WILL DENN ZUM VERZICHT AUFRUFEN, WENN ALLES DENKEN SICH AUS ÜBERFLUSS GEBIERT!

arbeitsjournal: führung, 2016

Legende. Datenblatt einer Messung aus der Trigeminusneuralgie mit Notizen zum Thema Hirnforschung, Wahrnehmungsgewohnheiten und Hypothesen zur Informationsverarbeitung von Organisationen. Notiz, Februar 1999. Alfred Georg Frei: Der Mann, der Davos erfand – Wie der linksradikale Asylant Alexander Spengler aus einem stillen Alpenwinkel den Ort machte in dem diese Woche wieder die Welt konferiert. Aus: DIE ZEIT, Nr. 5 vom 23. Januar 2003, Seite 78, Ulrich Krakel: Gefangen im Land der Oligarchen – Die Ukraine finde keinen Ausweg aus ihrer Dauerkrise. Aus: Tages-Anzeiger, Dienstag, 13. Dezember 2011, Seite 8. Kann ich Eisbär werden? (Bilder von Eisbergen). Zeitungsausriss, Herkunft unbekannt, ca. 2001 Thomas Hahn: Die Stadt spricht – Twitter? Facebook? Nichts ist besser als die guten, alten Zettel an Bäumen und Laternen. Aus: Süddeutsche Zeitung, Nr. 198, 27./28. August 2016, Seite 10. Bildunterschrift: „Die Macht der Zettel: Protestaktion der Pro-Demokratie-Bewegung in Hongkong mit bunten Post-its.“ Kanzleibogen (unbeschrieben), kariert Din-A2. Studie zu geplanten Verdichtungen, Bleistift auf Papier, 2016 Perspektive: Inhalt. Vermittlungschart der Chodzinski-Noppeney-Consulting, ca. 2001 Perspektive: Prozess. Vermittlungschart der Chodzinski-Noppeney-Consulting, ca. 2001 Perspektive: Form. Vermittlungschart der Chodzinski-Noppeney-Consulting, ca. 2001 2 kleine Teller, Werkskantine AEG, undatiert. Skizze zur Berechnung der Doppelhelix-Struktur, James Watson/Linus Pauling, 29.Nov 1952. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 50, 28. Februar 2003, […]