lecture – 30. März 2016 – KvHBf

Im Rahmen der Ausstellungsfolge SEQUENZEN AUS 50 MILLIONEN KONSTELLATIONEN im Rahmen des 35. Hamburger Arbeitsstipendien für bildende Kunst 2015 findet am 30. März nicht nur die Eröffnung von Helena Wittmann und mir statt, sondern es wird um 20.30 Uhr auch eine der sehr, sehr selten gewordenen Lecture Performances gemeinsam mit dem großartigen Gerd Bauder stattfinden! Also: Kunstverein im Harburger Bahnhof  30. März 2016 ab 19.00 Uhr mit ein paar Worten von Barbara Kisseler. und 20.30 Uhr eine Lecture der Max Clement Experience mit Gerd Bauder und Armin Chodzinski

SEQUENZEN AUS 50 MILLIONEN KONSTELLATIONEN.

SEQUENZEN AUS 50 MILLIONEN KONSTELLATIONEN Ausstellungsfolge der 35. Hamburger Arbeitsstipendien für bildende Kunst 2015 Mit Babak Behrouz, Carsten Benger, Christiane Blattmann, Armin Chodzinski, Marlene Denningmann, Anja Dietmann, Jens Franke, Verena Issel, Anna Steinert und Helena Wittmann. Eröffnung: 30. März / Kunstverein im Harburger Bahnhof  / 19 Uhr Seit 1981 ermöglicht die Kulturbehörde Hamburg mit dem Arbeitsstipendium für bildende Kunst herausragenden Hamburger Künstlerinnen und Künstlern für ein Jahr jenseits ökonomischer Zwänge ihrem Schaffen nachzugehen. Beendet wird dies traditionell mit einer gemeinsamen Ausstellung. Anschließend an die Neuerungen im Hamburger Kunstverein 2015 wird dieses Jahr auf eine gemeinsame Gruppenausstellung aller zehn Positionen zugunsten einer Ausstellungsfolge verzichtet, in der Präsentationen nacheinander, parallel und begleitend die Laufzeit der Ausstellung strukturieren. Die diesjährige Ausstellungsfolge, als ein gemeinsamer Nenner aus 50 Millionen mathematisch denkbaren Möglichkeiten, ist Ergebnis von Aushandlungsprozessen und Positionierungen. Wiederkehrende Motive sind Produktionsprozesse und ihre Bedingungen, ihre Materialität, ihre Mythologien und ihre Inszenierung sowie Ökonomien des Begehrens. Damit einher geht konsequent ein Fokus auf die Inszenierung, auf den Raum als Aufführungsort und Kontext, auf ein Agieren mit den Möglichkeiten der (Be-)Setzung. In den Arbeiten der diesjährigen StipendiatenInnen wird der Ausstellungsraum herausgefordert auf seine Potenziale und auf die ihm impliziten Verwandtschaften zum Bühnen- und Zuschauerraum, zum Verkaufsdisplay […]

…und eine Welt noch! – 26. April bis 26. Juni 2016

Die Begegnung mit Arbeiten von Hanne Darboven gehörte für mich zu den Initiationserlebnissen, die mich Künstler werden ließen. In Darboven fand ich eine Entsprechung meiner Analysen, die das Tätigsein mit einer Entfremdung, der Industriegesellschaft als solches, den Mensch-Maschinen-Aspekte, dem Protestantismus, Erfahrungswissen, komtemplativen Praxisformen, Mediumsforschung, Auftrag und Handlung, Verweigerung des Genialischen, etc… verbanden. Neben oder besser ohne jede wissenschaftliche Rezeption wurde Darboven zu einer Art Blaupause, die mich ermutigte das Vorhandene weit ernster zu nehmen als es mir in Opposition zu allem anderen überhaupt möglich gewesen wäre…. dies also ganz formal – eine Rezeption aus der Bildungsferne und der Verweigerung jedweder Erklärung. Und deshalb freue ich mir sehr bei folgender Ausstellung dabei zu sein:   „…und eine welt noch“ im Kunsthaus Hamburg vom 26. April bis 26. Juni 2016 Eröffnung: Montag, 25. April, 19 Uhr Die Ausstellung „…und eine welt noch“ im Kunsthaus Hamburg nimmt das Werk der herausragenden Künstlerin Hanne Darboven (1941 – 2009) als Ausgangspunkt, um aus der Perspektive einer jüngeren internationalen KünstlerInnengeneration die Aktualität und Relevanz ihres Schaffens zu untersuchen. Abgesehen von einigen exemplarischen Arbeiten von Darbovens Weggefährten (u. a. Almir Mavignier, Sol LeWitt und Lawrence Weiner) liegt der Fokus auf der Auswahl aktueller Positionen der zeitgenössischen Kunst, welche sich mit ähnlichen […]

milky

Ein Fundstück. Es war ein Zufall auf dieses Foto einer alten Installation zu stossen, die – wenn ich mich recht erinnere – nie öffentlich war. Ein Aufbau, der erst nach Ende einer Ausstellung entstand. Das gefühlte Scheitern im Ausstellungsaufbau liess mich beim Abbau nochmal intensiv arbeiten, um vor dem zusammenpacken doch noch zu einem guten Ende zu kommen – ca. 1999/2000. Milky – Modest Informal Luxury Keepers. Gut. Ich habe es wenigstens fotografiert!  

G wie Geld bei Bayern2

Nachdem Dr.C.’s Converstaionslexikon: G wie Geld im Bayrischen Rundfunk gesendet wurde, stellt der BR die Sendung als Download in unterschiedlichen Qualitäten zur Verfügung! Einfach hier Klicken, Positiv bewerten und herunterladen: bayen 2 Es gibt auch eine sehr schönen Text, den der Bayrische Rundfunk zur Ankündigung geschrieben hat: Geld, eingeführte Zahlungsmittel“, so lautet eine lexikalische Erläuterung jenes seltsamen Etwas, das unser aller Leben bestimmt. Aber erklärt diese Begriffsbestimmung etwas? Fängt hier nicht das Fragen überhaupt erst an? Armin Chodzinski ist Dr. C., der nicht aufgibt zu bestimmen, was denn dieses ominöse Objekt der Begierde ist. Der Künstler und promovierte Anthropogeograph (gibt es das wirklich?) referiert immer wieder vor Publikum, scheinbar sicher, wenn auch manchmal mühsam lächelnd: „Geld ist ein Versprechen, dass wir nicht allein sind“. Und als Beweis singt er ein Lied von Heintje. Die Bühne (und ja, auch die Sendung) ist die Versuchsanordnung, auf der mit dem Denken begonnen wird. Das ist nicht immer elegant oder amüsant, nein, eher verkrampft und ein wenig unbeholfen. Denn es geht um alles: um Liebe, um Verstanden-Werden-Wollen, um Hoffnung, um das Unwohlsein mit dem Herrschenden, um Adressaten, um das Tänzeln zwischen Misanthropie und Philanthropie! Zitate, These, Verweise, Fundstücke aus unterschiedlichsten Zeiten und Quellen, machen […]

tanzalphabet (2009-2013)

Nach dem die Frage danach häufig gestellt wurde und es sich kein 24/7 Kino findet in dem das Tanzalphabet Nonstop läuft – nebenbei wirklich die beste Präsentationsform – ist es nun weitgehend öffentlich. Nicht auf Vimeo mit kulturbourgeosien Snobismus, sondern auf YouTube mit der Chance der Zufälligkeit ist das vollständige Tanzalphabet (2009-2013) hochgeladen. Einige Titel sind aufgrund urheberrechtlicher Schutzfunktionen gesperrt. Da sich dies aber von Land zu Land anders verhält habe ich dennoch als bereitgestellt und in einer Playlist zugänglich gemacht: Die Buchstaben: A wie Arbeit / B wie Befriedigung / C wie City / D wie Deutschland / E wie Ekstase / F wie Freiheit / G wie Generationskonflikt / H wie Haus / I wie Identität / J wie Jugend / K wie Kontrolle / L wie Larmoyanz / M wie Macht / N wie Neid / O wie Organisation / P wie Punk / Q wie Quodlibet / R wie Revolution / S wie Stadtentwicklung / T wie Tod / U wie Unternehmen / V wie Volkswirtschaft / W wie Wehmut / X wie X-Effizienz / Y wie Youtube / Z wie Zweifel.